Ute Gerhardt im World Wild Web

 
<< Funkstille Die ungeschminkte Wahrheit >>

Montag, 03. Juli 2000

Kein Wunder.

Wenn man seinen Körper mal versucht so zu betrachten, als säße man selbst nicht drin, sehen Arme ziemlich merkwürdig aus. Und der Bauchnabel erst… *g* Und das Spiel der Knochen unter der Haut der Hände, wenn man die Finger bewegt… Und die pulsierenden Adern, dieses feine Netz… Wie sich das alles dreht und verschiebt und faltet und streckt! Wie warm das ist—so viel Energie!

Die Augen fangen bestimmte Wellen auf und machen daraus Bilder, die wir verstehen können. Die Ohren verarbeiten noch andere Wellenlängen und lassen uns hören. Die Nase sorgt dafür, daß schon ein paar Moleküle eines Duftstoffes ausreichen können, um uns vor Gefahren wie einem Brand zu warnen. Die Haut sagt uns, wie kalt oder warm es ist.

Eigentlich ein faszinierendes Gebilde, so ein Mensch, sogar, wenn man es selbst ist, den man sich anschaut. Da werden kleine Makel dann noch unbedeutender.

Rubrik: Gelebt | 0 Kommentare (36 mal gelesen) | Permalink
 

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