Ute Gerhardt im World Wild Web

 

Freitag, 05. September 2008

Elternstammtisch mal anders

Aus Sicht eines Gastronomen nämlich.

Doch bei allem Verständnis für den Groll wegen des unnötigen Extraaufwandes: Es besteht grundsätzlich immerhin die Möglichkeit, daß jeder Teilnehmer ein potentieller Stammgast wird, der dann womöglich auch noch des öfteren die Familie mitbringt. Wenn allerdings nicht ausreichend geheizt wird und der Widerwille des Wirts sich derart offensichtlich entlädt, daß er seine Gäste zum Zahlen antreten läßt wie reuige Sünder… Nun ja…

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Datenbeschleunigungsschleuder

DSL oder Netzwerk zu langsam? Fixmeier hilft.

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Donnerstag, 04. September 2008

Frage

Nur mal angenommen, ein Mitarbeiter in Eurer Firma hätte die Verantwortung für eine relativ kostspielige, aber auch ausgesprochen nützliche Ressource. Ein teures Gerät oder eine Software, Patente, oder was auch immer. Nehmen wir weiterhin an, dieser Jemand würde diese Ressource nicht nur ineffizient einsetzen, sondern sogar vorsätzlich beschädigen.

Wie würde in Eurer Firma mit einem solchen Mitarbeiter verfahren?

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Auf ein Neues

Dreimal stand jetzt hier schon ein Eintrag. Dreimal habe ich ihn gelöscht. Weil ich dann doch lieber erstmal abwarten wollte, bis der Betreffende seine/meine Mails gelesen hat. Und weil ich Angst hatte, es fühlen sich vielleicht in der Zwischenzeit die Falschen angesprochen.

Inzwischen habe ich jedoch die Bestätigung, daß ich mit meiner Intuition nicht daneben lag. Wenn mir jemand im sogenannten “Real Life” nach einer langen Tirade über seine aktuellen Probleme und Wehwehchen um die Ohren haut: “Was bei dir so los ist, weiß ich ja. Steht ja immer alles im Blog.”… dann ist das unter anderem ein Ausdruck der Bequemlichkeit, damit man nicht etwa auch mal nachfragen muß, was es bei mir denn Neues gibt und wie es mir denn überhaupt geht.

Danke.

Mal davon abgesehen, daß hier nur ein Bruchteil dessen steht, was in mir und um mich herum vorgeht, habe ich doch immerhin wieder was dazugelernt. Somit kann ich meine Energie nun von zumindest einem Menschen abziehen und sie stattdessen Leuten schenken, die sie erstens eher gebrauchen können und zweitens auch zu schätzen wissen.
Und dieser Text bleibt jetzt hier stehen.

Rubrik: Gelernt | 2 Kommentare (38 mal gelesen) | Permalink

Montag, 01. September 2008

Dihse Sayte ißt für PIHSA-Obver geeiknet

Sarkastisch (ganz nach meinem Geschmack) und mit mehr als nur einem Körnchen Wahrheit: Pisa-Opfer aufgepasst.

Ich will nicht behaupten, daß mein Blog oder meine sonstigen schriftlichen Ergüsse perfekt und fehlerfrei sind. Aber ich kann für mich wenigstens in Anspruch nehmen, sie nicht mit der immer häufiger* anzutreffenden pseudo-coolen Sch...egal-Einstellung zu schreiben, mit der so mancher Schreiber den Lesern seine Ergüsse vor die Füße kotzt. Weil es ihm vollkommen schnurz ist, wenn man Mühe mit dem Entziffern seiner schlampig dahingerotzten Texte hat. Nach dem Motto: “Warum soll ich mich auch noch anstrengen, wenn ich schon so gnädig bin, überhaupt etwas zu schreiben. Meine Fehler interessieren mich nicht und ich habe es auch ü-ber-haupt nicht nötig etwas dazuzulernen.” Solche Texte ignoriere ich dann nicht einmal. Genausowenig wie Texte in einer ach! so originellen Dialekt-Schreibweise.  oh oh

Wer jetzt den Gutmenschen spielen möchte und mir zu verstehen geben will, daß ich ob meiner Vorliebe für die Einhaltung einer einheitlichen Rechtschreibung und einer verständlichen Ausdrucksweise spießig sei, diskriminierend und arrogant, dem sei gesagt: Ja! Ist mir ein Bedürfnis! Denn nein, es ist eben nicht nur der Inhalt, der zählt! Und wenn das nächste Mal erfolgreich (oder auch nicht...) eine Suchmaschine in Anspruch genommen wird, dann wird man vielleicht auch verstehen, warum. Ich erinnere mich aus meiner Brautzeit an eine Mit-Braut, die ein Hochzeitsforum sowie eBay verzweifelt nach “Einwegkammeras” durchsuchte und bald in Tränen ausbrach, weil sie nirgendwo das Gewünschte fand. Tja…

* Nebenbei bemerkt: Ich frage mich schon länger (und ganz ernsthaft), ob der Zusammenbruch der Rechtschreibregeln im WWW daran liegt, daß immer mehr Menschen sich tatsächlich immer weniger Mühe geben, oder ob es daran liegt, daß dank Internet & Co inzwischen ungehindert Texte veröffentlicht werden können, die man “früher” mangels Gelegenheit schlichtweg nie zu sehen bekam? Weil jeder Verlag sie mit spitzen Fingern umgehend in den nächsten Mülleimer befördert hat oder hätte?

Anders ausgedrückt: Hat dank Internet tatsächlich die Qualität abgenommen? Oder nur die Dunkelziffer?

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Freitag, 29. August 2008

Zappenduster. Oder wenigstens fast.

Als Selbst-Hobby-Astronomin kann ich nur sagen: Daumen rauf für den Undertaker!
So richtig bringt das allerdings erst dann etwas, wenn ein ganzer Landkreis alle Lichter (bis auf die allernotwendigsten) ausschaltet. Es gibt da von uns Astronomen immer wieder mal Aktionstage, aber leider hat sich ein echter Licht-Aus-Tag (bzw. -Nacht) noch nicht durchgesetzt. Am besten sind die Beobachtungsbedingungen noch immer im Hochgebirge fernab jeder Großstadt, oder in der Wüste.

Rubrik: Geblogt | 1 Kommentare (34 mal gelesen) | Permalink

Donnerstag, 28. August 2008

Zu doof für McDoof

Irgendwann mußte ich den Schaden am Auto ja mal schätzen lassen, also hatte ich mir für heute einen Tag Urlaub genommen und den Volvo zum Vertragshändler nach Unna gebracht. Anschließend war es dann Zeit fürs Frühstück/Mittagessen, und da ich nicht viel Zeit vergeuden wollte (hey, einfach so ein kinderfreier halber Tag in der Stadt - das gibt’s viel zu selten! *g*), beschloß ich, rasch zu McDoof zu gehen.

Was soll ich sagen? Ich weiß nicht, ob es am meiner Auswahl lag, aber ich kam mit dem Fisch-Matsch-Brötchen-Menü irgendwie so gar nicht klar. Ständig quoll mir das ganze Zeug hüben und drüben aus dem Burger, verkleckerte das Tablett, verschmierte die Finger… Bäh! Gibt es da (außer den Pommes Frites) eigentlich irgendwas, das man essen kann, ohne gleich eine Riesenferkelei zu veranstalten? Oder fehlt mir die Übung? In dem Fall läßt sich das Problem wohl eher nicht lösen, denn auf mehr Übung mit dieser Art von Nahrung lege ich definitiv keinen Wert.

Wert legte ich übrigens auch nicht auf das komische grüne Cola-Glas, das es zwangsweise zu dem Matsch-Menü dazugab. “Zwangsweise” deshalb, weil ich es eigentlich gar nicht haben wollte, denn wir haben ohnehin schon zu viele Gläser in unserem Haushalt. Doch die Leibeigene hinter dem Tresen beschied mir, sie müsse mir das Ding geben, ob ich wolle oder nicht. Auch ein kleines Getränk konnte ich nicht haben - es müsse schon der halbe Liter sein.

Öhm… Hä???  gulp

Für diese Art von Restaurant, Service und Essen fehlt mir wohl irgendwo ein Gen.

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Mittwoch, 27. August 2008

Qualität bedroht

Pia fragt: “Sämtliche Eltern, die ich kennenlernen durfte, waren darum bemüht, ihren Kindern beizubringen, andere zu akzeptieren, Andersartigkeit zu begrüßen und selbstbestimmte Mitglieder unserer Gesellschaft zu werden. Warum gibt es dann so viele Kinder, die im Gleichschritt marschieren? Die intolerant sind und arrogant. Liegt das an der Pubertät, an “bloß nicht auffallen"-Wollen oder haben (wir) Eltern da versagt?”

Pubertät, “bloß nicht auffallen"-Wollen - und eine große Portion Unsicherheit, würde ich sagen. Andersartigkeit oder auch nur Andersdenken bedroht scheinbar. Vor allem dann, wenn es mit Erfolg gepaart daherkommt. Reibt es den “In-Gangs” doch nur allzu deutlich unter die Nase, daß sie und ihre Werte nicht nur nicht das Maß aller Dinge sind, sondern evtl. sogar dem “Fremdartigen” unterlegen. Da kommt jemand daher und wagt es, die angesagte Clique und deren Klamotten für sein Glück gar nicht zu brauchen. Das stellt den Selbstwert der Gruppe und ihrer Mitglieder in Frage - und schon verschwinden die politisch korrekten Moralpredigten der Eltern in der mentalen Versenkung.

Die Mobbing-Studien der letzten Jahre haben längst zutage gefördert, daß Mobbing-Opfer zu einem sehr hohen Prozentsatz sozial kompetente, hochintelligente und selbständig denkende, kreative Individuen sind. Während der typische Mobber eher Unsicherheit und Konformitätsstreben aufweist und sich seinem Opfer oft geistig unterlegen fühlt, bzw. es auch tatsächlich ist. Ergebnisse, die ich in meinem eigenen Umfeld aktuell auch mal wieder hundertprozentig bestätigt sehe. Aber sowas von.

Rubrik: Gelinkt | 0 Kommentare (23 mal gelesen) | Permalink

Dienstag, 26. August 2008

Insider

Ehre, wem Ehre gebührt. wink Vielleicht findest Du das hier ja eines schönen Tages.

Rubrik: Gedacht | 0 Kommentare (28 mal gelesen) | Permalink

Montag, 25. August 2008

Heute abend im Hause G.

Mein Mann hat aus der Stadt diverse Kleidungsstücke für Saskia mitgebracht.
Ihr Kommentar: “Danke Papa, daß du mir so viele schöne Sachen gekauft hast!”

*Bonk*

Wir geben uns ja alle Mühe, aber damit hätte ich nun doch nicht gerechnet.  smile

Rubrik: Saskia | 1 Kommentare (52 mal gelesen) | Permalink
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