Montag, 14. Juli 2008
Warum?
Man könnte sich ja nun fragen: Warum ein eigenes Blog für Saskia und Tobias? Immerhin sind die beiden ja Bestandteil des “normalen” Lebens und somit eigentlich auch des ”Zickenterror”. Stimmt. Das wird auch so bleiben. Deshalb habe ich den “Zickenterror” ja auch so umgestrickt, daß er die Einträge aus beiden Blogs anzeigt, in den einzelnen Kommentar- und Rubrik-Links jedoch automatisch auf das jeweilige Ursprungsblog verweist.
Mir ist nämlich aufgefallen, daß eine ganze Reihe von Besuchern explizit nach Infos über Saskia und Tobias sucht. Die Verwandtschaft zum Beispiel. Und mich selbst hat es etwas gestört, daß ich - bedingt durch die ganzen restlichen Einträge - immer wieder herumsuchen mußte, wenn ich die Entwicklung der beiden gemeinsam oder einzeln Revue passieren lassen wollte. Hinzu kommt, daß sowohl Saskia als auch Tobias schon vor ihrer Geburt jeweils eine eigene Domain hatten und diese nun endlich eigene Inhalte bekommen sollen.
Also habe ich mich am Samstagabend kurzerhand mal endlich ans Werk gemacht.
Dienstag, 01. Juli 2008
Großzügig
Tochter: Mama, ich will Chips!
Mutter: Die sind aber nicht für dich, die haben wir doch vorhin extra für den Papa gekauft. Wenn du die jetzt aufißt, ist der Papa doch traurig.
Tochter: Ich will aber welche essäään!!! *hops-auf-und-ab* Der Papa kann dann die übrigen haben.
Fazit: Erziehungsziel erst teilweise erreicht. *g*
Montag, 30. Juni 2008
Vampirnachwuchs
Leider hat Tobias ja das schöne kuschelige T, das Tanja ihm genäht hatte, in Windeseile durchgeknabbert. Auch einige Pulloverärmel gehen schon auf das Konto unseres Sohnes. Inzwischen hat er allerdings den Vogel abgeschossen: Der oberste Luftreifen des Planschbeckens lt sich nicht mehr aufblasen. Alle Indizien sprechen für eine Perforation durch ein winzig kleines Gebiß *grumpf*
Johannisbeeren in Uromas Garten
...und Saskia auf Uromas Terrasse
Montag, 23. Juni 2008
Rabenmutter
Es nahen für viele die Schulabschlüsse, es naht für viele der Kindergartenstart, und es häufen sich die Threads in Elternforen, in denen es darum geht, wie viele Trän(ch)en fließen, weil die Kinder so schnell groß werden.
Das sind die Momente, in denen ich mich fühle wie eine Rabenmutter. Denn obwohl ich mich wundere, wie schnell die Zeit vergeht, und obwohl ich an jeder Entwicklungsphase hauptsächlich Freude habe, trauere ich keiner Minute hinterher. Meine Kinder lernen laufen, sprechen und ihre Tage langsam ohne mich zu gestalten. Und ich finde das schön. Ich finde Babys niedlich (OK, nicht alle Noch so ein Punkt auf der Liste der Rabenmuttermerkmale...) und ich habe gerne mal eins auf dem Arm und spiele mit ihm. Aber ich bin froh, daß meine beiden keine Babys mehr sind und mir inzwischen z.B. erklären können, warum sie weinen und was sie wollen. Ich freue mich, daß die zwei nächstes Jahr alt genug für den Skikindergarten sind, so daß auch ich mal wieder die Pisten hinunterfegen kann.
Es gelingt mir nicht, wehmütig zu werden - und manchmal frage ich mich, ob ich meine Kinder eigentlich so liebe, wie man sollte.
Montag, 09. Juni 2008
Wieder was dazugelernt
Mutter: Tobias, laß die Pflanze in Ruhe!
Tochter: Aber Mama, das ist nicht nur ne Pflanze! Das ist eine Palme!
Mutter, grinsend: Danke für die Aufklärung.
Tochter, todernst: Bitte!
Und dank der Magnetbuchstaben, die Saskia von der Omi zum Geburtstag bekam, weiß ich nun langsam auch, was in unserem Haus alles magnetisch ist. Als da wären: Die Lautsprecher der Stereoanlage, die Gitterstäbe von Treppenhaus und Kindersicherung, diverse Lampen, die Griffe unserer Küchenschränke, die Heizung, mein CD-Regal
Es wird bunt im Hause Gerhardt.
</Mahlzeit>
Mein Sohn schmeißt seinen halbvollen Teller auf den Fußboden und erklärt: Ertich!
Das mit den Tischmanieren üben wird dann aber noch. Nicht, daß hier demnächst auch noch die Gläser an die Wand fliegen.
Samstag, 07. Juni 2008
Erster großer Einkaufstrip ohne Buggy
Hat erstaunlicherweise gut geklappt. Um halb elf waren wir schon wieder zu Hause und hatten einen Großteil der Sachen gekauft, die Saskia für den Kindergarten im August benötigt. Hausschuhe, Turnschuhe, Gummistiefel, Sportzeug. Fast alles in Rosa, versteht sich. *g* Nur beim Turnbeutel konnte ich sie auf ein grünes Exemplar herunterhandeln. Ich befürchte aber, daß mir auch das nur gelungen ist, weil eine Prinzessin darauf abgebildet ist. *LOL*
Tobias hat gut durchgehalten. Wir sind insgesamt wohl so ca. 2 km gelaufen. Logisch, daß der kleine Kerl seinen Erkundungsdrang ausleben möchte und auch ab und an mal versucht, sich von der Hand loszureißen. Mit ein paar netten Ablenkungsmanövern (Hund, Taube, Baby, Brunnen...) war aber auch das kein Problem. Nur eins muß ich zukünftig bei solchen Touren in die Stadt bedenken: Der Rucksack muß mit. Denn zwei Kinder und mehrere Einkaufstaschen sind gleichzeitig schwierig zu managen.
Tja Mir kommt es wie gestern vor, daß ich das hier gepostet habe. Und nun liegt hier die Einladung zum ersten Kindergarten-Elternabend, oben im Kinderzimmer schläft ein zweites Kind und meine Große lernt aller Voraussicht nach ab Herbst ihre erste Fremdsprache. Meine Güte
Kommt davon.
Wenn der Haushalt mal wieder nach Aufmerksamkeit schreit, dann ist man ja froh, daß man die Kinder in den Garten scheuchen kann, wo sie sich erfahrungsgem am l䟤ngsten mit sich selbst und einander beschäftigen. Manchmal auch mit der einen oder anderen Pflanze - aber seis drum.
Da schlug mein Mutterherz heute natürlich doppelt so hoch, als die beiden eine halbe Stunde im leeren Planschbecken saßen und sich eingehend mit etwas befaßten, das ich aus der Ferne als irgendeine Pappschachtel wahrnahm. Da ich weiter nichts vermißte, beließ ich es dabei und nutzte die Zeit für diverse Aufräumarbeiten im Erdgeschoß. Selber schuld. Hätte ich mal rechtzeitig nachgesehen
Erst zur Mittagszeit fiel mir dann auf, was die beiden sich da gekrallt hatten: Eine dicke Schachtel Vollkorn-Leibnizkekse. Inzwischen grtenteils geleert, versteht sich.
OK. Gibt柒s die Spaghetti Carbonara eben erst heute abend. (Und insgeheim freue ich mich, daß sie die Kekse offenbar geschwisterlich geteilt haben, statt sich darum zu zanken.)
Mittwoch, 28. Mai 2008
Bitte recht freundlich!
Kind: Nein, ich weiß auch nicht, warum die Wolken manchmal blitzen.
Pause.
Dann: Vielleicht haben sie eine Digitalkamera?


