Ute Gerhardt im World Wild Web

 

Dienstag, 02. April 2002

Marc ist schuld…

daß Hui-Buhs Fledermausturm nun auch im Internet zu erreichen ist. Marc hat mich nämlich mit seiner Vorliebe für dieses Gespenst angesteckt, als er mich die Hörspielfolgen für sein Patenkind aus dem Internet ziehen ließ. wink Die Seite ist zwar ziemlich grafik- und javascriptlastig, aber wenn der Kram erst einmal geladen ist, geht’s mit Iframes weiter, so daß nicht mehr viel hinzugeladen werden muß. Ich glaube allerdings nicht, daß die Seite je besonders populär werden wird. Ist eher ein Privatvergnügen, an dem wir jetzt beide weiterbasteln.

“Vorträglich” zum Geburtstag hat mir der liebste Marc von allen übrigens die hier geschenkt: Utes neue Uhr
Schick, nicht? *strahl*

Ansonsten war über Ostern weiteres Umziehen von Marcs Wohnung in meine, das Aufräumen der Computer, Spazierengehen in der Sonne und heute Einkaufen angesagt. Bisher besteht die Ausbeute aus 3 Hosen und 2 Oberteilen für mich sowie einer Hose für Marc; morgen geht’s im Oberhausener CentrO weiter. Schuhe, noch mehr Oberteile, und was da sonst noch kreucht und fleucht. Fast tut es mir ja leid um die schönen beiden Urlaubstage, aber es mußte wirklich sein, denn in meinem Kleiderschrank herrschte seit meiner letzten radikalen Aufräumaktion ziemliche Leere.

Fernsehempfang haben wir seit über einer Woche schon nicht mehr. Nun ist es aber leider so, daß unser überaus talentierter und kluge Hausmeister bisher darauf bestanden hat, die Kabelanschlüsse für diese und die leerstehende(!) Wohnung nebenan weiterzubezahlen, obwohl er schon seit über 2 Jahren nicht mehr hier wohnt. Die Auskunft von ISH fiel dann auch entsprechend aus: Störungsmeldungen könnten nur vom Vertragspartner vorgebracht werden, sonst sei die Sache kostenpflichtig. Da wurde mir die Chose dann zu bunt und ich habe den Anschluß auf meinen Namen angemeldet, unter Hinweis darauf, daß der Vormieter schon vor Jahren ausgezogen und hier gar nicht mehr gemeldet ist. Sollen die sich doch mit Herrn F. selber herumschlagen. (Der Mann ist irgendwie nicht recht bei Trost; dieser Eindruck bestätigt sich wieder und wieder, wann immer ich auch mit ihm zu tun bekomme.) Jetzt bin ich nur mal gespannt, wie lange es dauert, bis die Programme wieder auf dem Bildschirm erscheinen…

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Donnerstag, 28. März 2002

Die Wissenschaft hat festgestellt

Ja was denn nun, liebe Wissenschaftler? Die Pille (als ob es nur eine Sorte davon gäbe!) erhöht das Brustkrebsrisiko und senkt das Brustkrebsrisiko, erhöht das Eierstockrisiko und senkt das Eierstockrisiko, erhöht das Darmkrebsrisko und senkt das Darmkrebsrisiko. Nur bei Frauen, die ihr erstes Kind im Alter von unter 30 bekommen haben, steigt jedoch dann gleichzeitig das Risiko auf Magenkrebs, während Spätgebärende, die länger als ein Jahr gestillt haben, dafür weniger Brustkrebs aber mehr Darmkrebs bekommen? Aber Frauen, die nur vor dem ersten Kind, aber nicht danach, die Pille genommen haben, haben gar kein erhöhtes Risiko?  (Es sei denn, sie haben weniger als 3 Monate gestillt, sind zum Zeitpunkt der Geburt exakt 22,8 Jahre alt und gehen Donnerstags immer schwimmen? Und wenn eine Frau die Pille im Laufe ihres Lebens dreimal an einem Freitag, dem 13. genommen hat, steigt das Risiko für alle vier Krebsarten um 195%, oder wie?)

Und einen Monat später kommen dann andere Wissenschaftler daher, die das genaue Gegenteil behaupten. Die spinnen doch!

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Mittwoch, 27. März 2002

Na bitte!

Kaum gehofft, schon bestätigt: Die Mail vom Reisebüro ist da; ich soll zurückrufen, damit sie mir die Reise bestätigen und die Zahlungsmodalitäten klären können. Wenn das kein guter Start in den Tag ist! grin

Ach ja, die Gemüsesuppe von gestern wollte ich ja noch schriftlich festhalten, hat super geschmeckt, obwohl gar nicht viel drin war. Beim nächsten Mal weiß ich sonst unter Garantie wieder nicht, wie wir das gestern hinbekommen haben ("Was war da doch gleich noch alles reingekommen?").

Man nehme:
ein Säckchen frische grüne Bohnen (geputzt und gewaschen, dürfte ein knappes Pfund gewesen sein)
5 bis 6 große Kartoffeln (gewürfelt)
4 schöne Champignons (halbiert und in Scheiben geschnitten)
2 große Möhren (halbiert und in Scheiben geschnitten)
2 Zwiebeln (gewürfelt)
1 Lage geräucherten Schinken mit Speckrand (in kleine Streifen geschnitten)
1 Liter kräftige Gemüsebrühe (Dann braucht man kein Extra-Salz mehr.)

Der Schinken und die Zwiebeln werden angebraten bis die Zwiebeln gebräunt sind, Gemüse und Kartoffeln dazugegeben, ordentlich mit Pfeffer versehen und ca. 5 Minuten bei halber Hitze mitgedünstet. Anschließend wird die Gemüsebrühe dazugegossen und man läßt das Ganze ungefähr 20 Minuten leise kochen, bis alles gar aber noch knackig ist. Njam!

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Na super

Kaum ist die Erkältung weg, fängt der Heuschnupfen an, und der sieht bei mir so aus, daß die Nase nicht nur läuft, sondern meistens dazu auch blutet. Weiß der Geier, warum. Aber was soll’s das geht auch wieder vorbei. Und zur Not gibt es ja noch die Apotheke. Allerdings bin ich nicht so angetan von der Idee, wochenlang meine Leber und Nieren mit Antihistaminika vollzuknallen, daher verzichte ich lieber darauf, so lange es nur geht.

Mit der Rom-Reise scheint es nun wohl doch zu klappen. Schon seit ein paar Wochen haben Marc und ich die verschiedensten Angebote abgesurft, Kataloge gewälzt und uns die Poster der Reisebüros angesehen—Nix. Gestern wurde Marc dann bei Lastminute fündig und wir haben gleich gebucht. In der Hoffnung, daß auch wirklich heute eine Bestätigung kommt und nicht vielleicht eine Mail im Tenor von “tut uns leid, aber es war schon alles ausgebucht...”. *Hoff* Am 14. April ginge es dann los, am 18. wäre der Rückflug. Bin mal gespannt…

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Dienstag, 26. März 2002

Morgenmuffel

Ich liebe es, am Morgen einen verschlafenen Marc, der gleich aufstehen muß, vorsichtig aus den Kissen zu graben! Er guckt dann immer so schmollend und quengelt wie ein kleiner Junge. Außerdem ist er dann so schön warm und weich, und ich kann ihn in aller Ruhe mit kleinen Küssen bedecken. grin

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Sonntag, 24. März 2002

Zur Zeit meine Lieblings-Webseite:

.: http://www.wissen.de/ :.

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Samstag, 23. März 2002

Tomatensalat

So, die vor 3 Wochen ausgesäten Strauchtomatenpflanzen sind nun auch pikiert und umgetopft. Bin mal gespannt, wie viele von den 10 bisherigen Prachtexemplaren überleben werden. Einige lassen jetzt nach der Aktion doch ziemlich die Blätter hängen und kippen fast um. Nun ja, falls sie eingehen, kann ich es jetzt auch nicht mehr ändern, denn alle 10 in einem großen Kasten, das wäre auch nicht gutgegangen.

Lachen mußte ich, als ich vorhin diesen Eintrag von Towanda las. Hatte ich doch selber heute nachmittag den Weichspüler (im Tetrapack) neben die Milch in den Kühlschrank verfrachtet, und die beiden Glühbirnen gleich dazu.

Ob BSE wohl doch auf Menschen übertragbar ist? Drei Jahre England, das bedeutet schließlich viele Steaks von britischen Rindern. Und mit der Inkubationszeit von 10 Jahren käme es auch ungefähr hin… *g*

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Freitag, 22. März 2002

AOL-Müll

Wer sich auch schon oft über die CD-Flut von AOL geärgert hat, kann ja mal .:hier:. vorbeischauen. Die Betreiber von NoMoreAOLCDs.org haben es sich zur Aufgabe gemacht, AOL rund eine Million Werbe-CDs wieder zurückzuschicken. Eine Parallel-Initiative läuft auch in den USA: http://www.nomoreaolcds.com. Das dürften insgesamt wohl zig Tonnen an Snail-Mail sein…

Und ich würde mich riesig freuen, wenn sie das schaffen, denn der ewige Müll von AOL in meinem Briefkasten und mittlerweile auch in schätzungsweise 50% aller Zeitschriften geht mir schon lange gehörig auf den Wecker.

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Mittwoch, 20. März 2002

Puh…

... meine letzten paar Einträge klangen ja furchtbar nörgelig und sauer! Stimmt aber, irgendwie war ich in den letzten beiden Wochen nicht so gut drauf. Jetzt geht’s wieder einigermaßen.

Vielen Dank auch für all die lieben Kommentare! So schlimm, wie es sich hier anhört, war meine Kindheit ja gar nicht. Meine Eltern waren/sind zwar blind, aber das heißt nicht, daß ich auf viel verzichten mußte. Höchstens auf’s Autofahren, Kino, Zoobesuche etc., aber wer braucht das schon ernsthaft? Und als meine Mutter krank wurde, war sie ohnehin meist mit sich selbst beschäftigt und hat mich die 3 bis 4 Jahre bis zu ihrem Tod dann mehr oder weniger in Ruhe gelassen. Es klingt jetzt vielleicht verrückt, aber ich bin eigentlich (bis auf ein paar Stunden im Jahr, die dann dummerweise ihren Weg ins Tagebuch finden… wink ) der Ansicht, daß ich auch auf der “Sonnenseite” des Lebens stehe. Ich habe eine total süße Stiefmutter, einen lieben Vater, gute Freunde, einen abwechslungsreichen Job und last but not least(!) einen Mann gefunden, den ich liebe und der mich liebt. Ich kann mir ein paar schöne Hobbies leisten, kann Reisen, und wenn mir nach Buttercremetorte ist, weiß ich, wo ich welche finde. *g*

Das neue Projekt, das ich demnächst technisch betreuen soll, klingt recht interessant—eine Art Verwaltungsprogramm für die interessantesten Projekte des Konzerns. Ich hätte mir zwar gewünscht, daß ich ein bißchen mehr in den Sourcecodes herumwurschteln darf, aber auch mit dem Browser-Interface wird die Verwaltung noch interessant genug werden. Und ab und zu darf ich ja auch in die “Eingeweide” greifen… Ursprünglich kommt der Kram von RB—ich hatte keine Ahnung, daß die eine so gute IT-Abteilung haben, mit eigenen Programmierern und allem Drum und Dran.

Seit Sonntag haben Marc und ich übrigens ein kleines Netzwerk. Das heißt, wir hatten eines, denn nach der Konfiguration stellten wir fest, daß wir eigentlich keine Vernetzung brauchen, sondern daß es momentan völlig ausreicht, wenn wir die Internetverbindung teilen. Der kleine Router von Allied Telesyn ist aus der AT-200er-Reihe und funktioniert bestens. Einfach zu konfigurieren und mit seinen 4 Ports für unsere beiden PCs völlig ausreichend. Es war ja auch zu lästig, daß Marc seine Downloads immer erst auf eine Rewritable brennen und dann auf seinen PC überspielen mußte. Jetzt können wir sogar beide gleichzeitig ins Net und dort jeweils tun und lassen, was wir wollen, wann wir es wollen.

Ach ja, und einen Brief an die Tanzschule habe ich geschrieben. Etwas Feedback zu jenem ominösen Frühlingsball. Tat mir ja wirklich leid, aber auch nachdem ich zweimal “darüber geschlafen” hatte, war ich immer noch leicht angesäuert. Prompt sprach mich der Tanzlehrer am Montag abend an und meinte, mein Fax sei angekommen und in Bearbeitung. Er konnte sich zwar nicht offen gegen seinen Chef stellen, gab mir aber leise recht. Zu viele Karten nachgedruckt etc. Ich muß wohl ziemlich gegrinst haben, nach diesem Eingeständnis. Und ich bin mal gespannt, was da für eine Antwort kommen mag.

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Montag, 18. März 2002

Samstag abend, Frühlingsball

Nein, diesmal werde ich die Tanzschule hier nicht verlinken. Es wäre zu peinlich…

  • Tänzer in Lederjacken, Lederhosen, Jeansröcken, schlabberigen Sommerkleidern—zwischen lauter anderen Damen und Herren in Abendkleidung.
  • Zu wenig Sitzplätze, so daß die Abendkleider der Damen in Null Komma Nichts in Falten gedrückt und -getrampelt wurden
  • Kommentare des Tanzschulinhabers über die Herren, die da tatsächlich über ein Einstecktuch verfügten (Tenor: “Brav, brav, dafür gibt’s vom Onkel G. auch ein Eis...")
  • Schrilles Gekeife seiner Frau, als einige ältere Herrschaften nicht an der Eröffnungspolonaise teilnehmen wollten und lieber sitzen blieben.
  • Eine Tanzfläche, die so brechend voll war, daß sie ihren Namen wahrlich nicht mehr verdiente
  • Fast nur Cha-Cha-Cha, Rumba und Discofox, nur ein einziger Wiener Walzer, nur einmal Tango, zwei Foxtrott, drei Jive, zwei Samba, kein Paso Doble
  • Extrem viele Tänzer, die nach dem Motto “Die Tanzfläche gehört Mir, Mir, Mir!” trotz des offensichtlichen allgemeinen Platzmangels rücksichtslos alle anderen Tänzer halb erschlugen und platttrampelten, grundsätzlich nie aus dem Weg tanzten und alle Figuren mit aller Gewalt so groß und breit wie möglich ausführten

  • Wir sind noch vor Mitternacht wieder gegangen. Zu einem Ball sieht mich diese Tanzschule nie wieder.

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